Krankenversicherung von Grenzgängern - Neuregelung zum 1. März 2017: Optionsrecht bei Änderung der Familienverhältnisse

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Wie das Bundesamt für Gesundheit informiert, kam es zum 1. März 2017 zu einer Neuregelung beim Optionsrecht.

Seither können Personen, die bereits von ihrem Optionsrecht Gebrauch gemacht haben (die also nicht bei einer schweizerischen Krankenversicherung nach KVG versichert sind) bei neuen Familienangehörigen nicht mehr in der Schweiz nach KVG versichert werden.

Das heißt bei vorliegender formeller Befreiung, wird durch die Änderung des Familienstands  bzw. durch neue Familienangehörige kein neues Optionsrecht ausgelöst. Eine Aufhebung der Befreiung kann nun nicht mehr beantragt werden.

 

Der umgekehrte Fall sieht folgendes vor:

Liegt keine formelle Befreiung vor, so können die nach KVG in der Schweiz versicherten Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus Deutschland, bei neuen Familienangehörigen (durch Heirat oder Geburt) auch später noch ein Gesuch um Befreiung von der Versicherungspflicht stellen.

Dieses Gesuch muss jedoch innerhalb von drei Monaten nach Heirat oder Geburt erfolgen. Die Befreiung gilt rückwirkend ab diesem Ereignis und ermöglicht dann z.B. den Wechsel in eine deutsche Krankenversicherung (GKV oder PKV).

 

Quelle: https://www.kvg.org/de/ueberblick-_content---1--1036.html

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